<% unless FeatureFlag.disable_quantcast? %> <% end %> <% unless FeatureFlag.disable_quantcast? %> <% end %>


SNAP
Statement



BACK TO:


Roster of Statements



 

The Survivors Network of those Abused by Priests

SNAP Press Statement

For immediate release: Friday, November 19, 2010

Statements from SNAP Leaders from 4 Nations

As Cardinals Meet with the Pope Victims Reach Out to Others
Rome, Italy

Statement by Lieve Halsberghe, SNAP Belgium

I am Lieve Halsberghe from Brussels, Belgium. I am married and a mother of 3 young children, a supporter of survivors of abuse by priests and a SNAP Leader in Belgium. We in SNAP come from 4 different countries and speak with one voice today. The Cardinals of the world are meeting here in Rome with Pope Benedict today and they will discuss sexual abuse by priests.

In the spring of 2002, Pope John Paul summoned US cardinals to Rome for a similar event. There’s little evidence to suggest that any real good emerged from that meeting.

We will only know if their meeting is successful if we see action resulting from this meeting. To be swayed by mere talk is to betray vulnerable children and wounded adults.

Talking about abuse is easy, preventing abuse is hard. It takes decisive action to oust predator priests and complicit bishops. And when it comes to abuse, this Pope, like his predecessors, has shown little commitment to real action.

Before any hopes get raised, please remember that it is likely that every man in the room with the Pope has ignored and concealed clergy sex crimes or is doing so right now. The prospects of substantial reform happening are not likely.

Statement by Joelle Casteix, SNAP Leader United States

I am Joelle Casteix from Los Angeles, California and am here representing close to 10,000 survivors and supporters from the United States. I am a survivor of sexual abuse that occurred when I was 15. The officials in my Catholic high school and the bishop were aware that my perpetrator sexually abused teen-aged girls but he was permitted to continue to work with children for over 20 years after he admitted abusing me and 3 of my classmates.

I am honored to be with these survivors from Europe. We speak different languages and come from different cultures but we are united in our desire to ensure that no more children are abused in the Catholic church. We know, too well, the pain and hardships caused to the victims and their families when priests and church officials violate our innocence. We have experienced the shame, guilt, fear, confusion and low self-esteem created by the abuse we endured. Finding each other gives us consolation and helps in our healing.

Today we are outlining 5 specific steps Cardinals should take to safeguard vulnerable children. Many types of action are needed by the Cardinals. They are talking today but we think they should take action.

The first step is that Cardinals should punish bishops who hide and have hidden child sex crimes. Until punishment happens, bishops will continue to protect predator priests over innocent children.

Second, if the Pope and Cardinals want to make a difference, they would be meeting with law enforcement professionals, not with one another.

The meetings we believe are the most productive involve police, prosecutors and other secular officials who use the open, time-tested justice system to uncover long-concealed clergy sex crimes.

One common element we find in each of our countries is secrecy. It is the secrecy that enabled so many of our perpetrators to abuse more children. We think it is time to end the secrecy.

The Pope and Cardinals should immediately open all files about sex crimes committed by catholic employees. These files should be turned over to police and prosecutors and made public.

Church officials should immediately stop holding secret trials and invite victims and family members to actively participate in any actions taken by church officials.

The survivors and supporters I have been honored to meet across Europe have inspired me with their courage and commitment to prevent future abuse. I am humbled and grateful to all of them. I wish church officials would exhibit even a fraction of the courage European survivors have shown this past year and take the simple and inexpensive steps to protect children today and in the future.

Statement von Eva Nowatschek (SNAP Austria) aus Wien/ Österreich:

Ich bin Eva Nowatschek, lebe in Österreich in Wien und bin Sprechin von SNAP-Österreich. Leider kann ich heute nicht bei Euch sein, da ich - was selten vorkommt - krank bin und mein Bett hüten muß. Aber ich schicke Ihnen/ Euch meine Grüße. Mein Sohn Manuel war im Jahre 1993 erst 11 Jahre alt, als er im Internat bei den kath Schülbrüdern in Wien Strebersdorf, fast zu Tode vergewaltigt wurde. Seine Täter waren die-die ihm lehren sollten. Dafür dass ihm sein Kinder-Suizidversuch nicht gelungen ist, mit dem er seinen Tätern entkommen wollte,werde ich solange ich lebe, dankbar sein. Mein Sohn leidet noch immer unter seinen ihm zugefügten Tatverletzungen. Er erlebt all seine erlittenen Verbrechen immer wieder in seinen Alpträume, ihm wurde extreme körperliche und psychische Verletzungen angetan. Seine Täter haben ihm, seine Kindheit und Jugend und auf Lebenszeit seine Erwerbsfähigkeit geraubt, deswegen bekommt er vom Staat Österreich seit seinem 24 Lebensjahr eine Invaliditätspension auf Dauer. Mein Sohn Manuel nahm mir ein Versprechen ab, dass ich ihm gerne gab. Ich versprach ihm, dass ich allen helfen werde, denen Gewalt angetan wurde, solange ich das schaffe. Ich habe mich bis heute an mein Versprechen gehalten und werde es solange halten, solange mein Herz schlägt. Ich habe ihm versprochen, dass ich unermüdlich daran arbeite sicherzustellen, dass keine weiteren Kinder verletzt werden, wie er. Ich war damals nicht in der Lage mein Kind zu schützen, da ich nur die Maske seiner Täter und nicht deren tatsächliche Fratze erkannt habe und mich niemand vor seinen Tätern gewarnt hatte. Ich bemühe mich seit über 17 Jahren Kinder in Österreich, vor kath. geweihten und von der kath. Kirche geschützten Pädokriminellen zu schützen. Da das damit verbundene Lebensleid an Kindern verbrochen, ein Ende finden muß und bei denen, die schon deren Kindopfer waren, endlich eine Gerechtigkeit bekommen müssen. Kindesmißbrauch - Kindesfolter darf für die Pädokriminellen der kath. Kirche und anderer Täter kein leistbares Hobby bleiben. Zu viele Opfer leiden immer noch allein im Geheimen und schäme sich. Dieses Schweigen hilft den Tätern und Vertuschern von Sexualverbrechen an Kindern. Das Schweigen der ehemaligen Kindopfer hilft nie den Kindern, die durch die Täter noch in akuter Gefahr sind, da sie dann der Täter als noch unerkannter Täter sich krallen kann und sie mit absoluter Sicherheit zu einem seiner Opfer macht. Eine Schweigen der ehemaligen Kindopfer hilft auch nie dem einzelnem Opfer, da es durch das Schweigen einen Würgeschal trägt, mit dem es denkt, ersticken zu müssen. Bitte legt Euren Schweigewürgeschal ab und helft damit Euch und anderen. Sexualisierte Gewalt lässt sich nur verhindern kann, wenn normal-denkende Menschen nicht wegschauen, wenn sie von Kindern gebraucht werden, die oft stumm vor Angst,um Hilfe rufen. Betroffenen Kindern muss man Mut machen, damit sie sich nicht schweigend verstecken. Ich bin dankbar dafür, mit SNAP-Mitglieder aus verschiedenen Ländern zusammen arbeiten zu können. Viele Jahre lang waren wir allein, um mit den Schrecken des sexuellen Missbrauchs umzugehen. Es ist tröstlich und heilend mit anderen verbunden zu sein, da die sicher verstehen, wie das Opfer selbst und seine Familie leiden. Vertreter der Kirche sollten Maßnahmen ergreifen, um die Wahrheit aufzudecken. Das ist es, was meinem Sohn helfen würde. Und ich glaube, es würde helfen künftige Generationen zu schützen. Niemand kann die Wunden der Vergangenheit wegzaubern, auch wenn wir uns das noch so sehr wünschen würden.

Die Schuld wird ein klein wenig leichter, wenn die Verantwortlichen sprechen und ihre Täter und Komplizenschaft zugeben. Durch mein damaliges Versprechen an meinem Sohn Manuel, kommen durch meine langjährige Arbeit, viele Überlebende und Angehörige zusammen und so unterstützen wir uns einander. Jede Freude ist eine doppelt Freude, wenn man sie mit Freunden teilen darf und so ist auch jeder Schmerz, nur noch halb so schwer, wenn er mit Freunden geteilt werden darf. Das hilft und erleichtert Betroffene und ihre Angehörigen, wenn die Wahrheit ihres unsagbaren Leides an das Tageslicht kommt und sie so endlich wieder ihre Freiheit bekommen.

Auch wenn es das einzelne, ehemalige Kindopfer der kath. Kirche momentan erschreckt und es sie zusätzlich schmerzt, wenn sie erkennen, dass sie kein Einzelall sind, sondern es extrem viele  Kindopfer der kath. Kirche gab, so fühlen sie, dass sie nun nicht mehr alleine sind und das Kindopferwerden ein Ende finden muß. Das ist ein Ziel unser Ziel, dass wir nur mit Euch zusammen schaffen werden.

Keiner von Euch muß seinen Taterinnerungsschmerz alleine schleppen. Bitte erkennt, dass ihr sehr wertvolle Menschen seit. lernt bitte mit uns zu erkennen, dass ihr damals wehrlose Kinder gewesen seit, die sich nie erfolgreich wehren hätte können, aber Euer so wichtiges „ICH“ konnte damit niemand rauben.

Nur der Täter hat die Macht zu entscheiden, ob er ein unschuldiges wehrloses Kind zu seinem Opfer macht, diese Wahl hat ein Kind nie. Niemand unter den Betroffenen und Opfern, darf die Schuld der erlebten Verbrechen bei sich suchen, da die Schuld der Tat immer nur beim Täter und seinen Beschützern liegt. Ich wünsche mir, dass alle Betroffenen insbesondere Opfer in ihrer Kinderzeit, als Freunde so zusammenhalten, wie es ihre Täter untereinander immer schon getan haben. Nicht selten sind die Täter so ihrer gerechten Strafe entkommen. Ich wünsche mir, dass alle aufhören zu schweigen - aufzeigen und sagen, was wer ihnen angetan hat. Nur wenn man den pädokriminellen Tätern ihre Anonymität entzieht,kann man vielen weiteren wehrlosen Kindern ersparen, ein Opfer zu werden. Es ist Zeit für den Papst und die Kardinäle ihre Tat und Mittäterschaftsschuld zu akzeptieren, die Wahrheit aufzudecken und sicherzustellen, dass auch in ihrer Nähe Kinder wieder sicher sind. Wenn jemand wissen will, was SNAP in Ihrer Sprache bedeutet, ist es recht einfach zu erklären: Dort findest Du echte Freunde, die Dich verstehen und so annehmen wie Du bist. Alle Überlebenden des Missbrauchs sind willkommen in SNAP. Ich bin ein Teil von SNAP – Auch ihr - jeder der Betroffen ist,die direkt Betroffenen, ihre Familien und Freunde und alle die Kinder vor Mißbrauch und Mißhandlung - dürfen ein wichtiger Teil von SNAP sein. Ich bin, egal wo ihr zu Hause seit, als SNAP-Sprecherin für  jedem von Euch da, dann, wenn ihr mich braucht. - Ende des Statements - Eva Nowatschek steht in Wien für Telefon-Interviews gerne zur Verfügung.

Kontakt:
Telefon:
0043 660 650 70 49
E-Mail:
nowatschek.snap @gmail.com

Statement for Norbert Denef: SNAP Germany

I am Norbert Denef, a survivor of sexual abuse by a priest. I am also head of Network B, a German-based support group with over 1000 members. Network B is part of SNAP, survivors network of those abused by priests. I stand here today with survivors and supporters from several countries and we are part of world-wide network that is caring, confidential, permanent and growing.

We have traveled here to Rome as the Cardinals will briefly talk about sexual abuse by priests.

No lectures or admonitions will have an impact as long as the church’s top official, Pope Benedict, continues to duck and dodge about his own dealings with predator priests in Germany and elsewhere.

As a sign of good faith, and to honor his pledge to "do everything possible" to prevent future abuse, German survivors have asked the Pope to "come clean" on his own track record with abuse and cover up cases. We called on the Pope to disclose - clearly and specifically - how he dealt with proven, admitted and credibly accused child molesting clerics in his own diocese, in Munich, before being promoted to Rome. This would set a powerful example of truth-telling for catholic officials world-wide. It would likely identify other complicit clerics. And it would be healing for thousands of deeply wounded victims and betrayed Catholics. This has not been done.

German survivors and family members, as well as Catholics and most citizens in Germany were devastated in these past months as news about abuse and cover up have spread across Germany. Learning that the Pope was likely involved in the cover up shocked and disappointed us.

For children to be safe and for victims to heal, the full truth must be exposed.

Statement for Lucy Duckworth: SNAP England

My name is Lucy Duckworth and I am a SNAP Leader from London, England. I was sexually abused by two different priests when I was a child. The impact of that abuse still haunts me and has been difficult for my family. I have become a SNAP leader to both help others who were hurt like me and to prevent other children from being hurt.

As survivors of abuse we want nothing more than to ensure that children of the world are safe from predators such as those who shattered our innocence as children. We do not believe that meetings, policies or words will protect the children. It will take action. The Cardinals are devoting two hours of their meetings to discuss sexual abuse. If the Cardinals spent just two hours taking action children across the globe would immediately be safer.

The Cardinals could take swift, immediate and inexpensive actions in each of their dioceses to protect children. There are 3 more specific acts they should take that would help children today.

1. They should reveal the names of every credibly accused predator who has worked or is working in their diocese and post it on their diocesan websites.

2. They should turn over all records they hold regarding sex crimes by any employee to police.

3. They should encourage any parishioner or employee who suspects, witnessed or experienced abuse to turn all information to police.

These simple steps would immediately start protecting children.

Cardinals will meet and discuss but survivors will judge the outcome on the meeting by the action it produces. Words without action are meaningless.

Talking about abuse is easy, preventing abuse is hard. It takes decisive action to oust predator priests and complicit bishops. And when it comes to abuse, this Pope, like his predecessors, has shown little commitment to real action.

CONTACT
Joelle Casteix (SNAP USA Leader), SNAPcasteix@gmail.com, + 1 949 322 7434
Lieve Halsberghe (SNAP Belgium Leader), SNAPbelgium@gmail.com, +32 475 910 918
Lucy Duckworth (SNAP England Leader), SNAPengland@gmail.com, +44 780 505 7270
Norbert Denef (networkB /www.netzwerkB.org) and SNAP Germany, norbert.denef@netzwerkb.org, +49 (0)4503 892782, +49 (0)163 1625091
Barbara Blaine (President), SNAPblaine@gmail.com +1 312 399 4747
David Clohessy (Executive Director), SNAPclohessy@aol.com, +1 314 566 9790
Barbara Dorris (Outreach director), SNAPdorris@gmail.com, +1-314 862 7688

(SNAP, the Survivors Network of those Abused by Priests, is the world’s oldest and largest support group for clergy abuse victims. We’ve been around for 22 years and have more than 10,000 members. Despite the word “priest” in our title, we have members who were molested by religious figures of all denominations, including nuns, rabbis, bishops, and Protestant ministers. Our website is SNAPnetwork.org)


Survivors Network of those Abused by Priests
www.snapnetwork.org
<% unless FeatureFlag.disable_quantcast? %> <% end %>